Der erste X-Car-Launch-Coaster wird realisiert. Die
Münchner Achterbahn- Spezialisten von Maurer Söhne, die mit ihrem
X-Car mittlerweile sechs Design- und Innovationspreise eingeheimst haben, bauen
für 2007 eine aufregende Custom Designed Ausführung für den
Drievliet Amusement Park in Holland.
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Mit einem extrem kompakten Layout besticht
der Coaster |
Hier ein kurzer Vorgeschmack auf die extrem kompakte und
abwechslungsreiche Strecke inklusive Launch-Effekt: Schon kurz nach dem Bahnhof
werden die Passagiere vom Raketenschub erfasst. Der Abschuss mit
LSM-Antrieb (Linear Synchron Motor) beschleunigt dank seines
hohen Wirkungsgrades innerhalb kürzester Zeit auf rund 65 km/h, sofort
gefolgt von einem extrem kompakten Spezial-Loop der direkt in einen
Immelmann übergeht. Ein scharfer Camelback mit viel Airtime
lässt die Passagiere von der Schwerelosigkeit träumen – bis zur
nächsten Aufsehen erregenden Überkopffigur: einer Half Cuban
Eight mit anschließender Heartroll. Kurz vor der
Bahnhofseinfahrt noch eine stark überhöhte Steilkurve –
angesichts dieser Erlebnisdichte ist es überraschend, wie kompakt der
erste X-Car- Launch-Coaster dasteht.
Parkvorgabe war eine restriktive Höhenbeschränkung
auf maximal 15 m – was Maurer Söhne nicht als Limitierung,
sondern als Herausforderung begriff.
Garant für abwechslungsreiche Fahrten ist nicht nur das
spektakuläre Bahnlayout, sondern die Kombination mit den
X-Car-typischen Erlebnisdimensionen wie überragender Sitzkomfort,
hervorragende dynamische Eigenschaften, besondere Wendigkeit und die
Kopfüberfahrten bzw. Fahrten mit negativem g, ohne Schulterbügel.
Lediglich ein Beckenbügel und ein ergonomisch ausgefeilter Schalensitz
sichern die Passagiere und bringen die spektakulären Fahrfiguren so erst
richtig zur Geltung.
Die neue Bahn in Holland erschließt ein
völlig neues und einzigartiges Einsatzfeld für Launch Coaster.
Aufgrund der Kompaktheit sind die Kosten niedrig und haben sich schnell
amortisiert, gleichzeitig können sich auch kleine Parks spektakuläre
Bahnen leisten und so neue Besuchergruppen gewinnen und binden.
Auf Wunsch des Drievliet-Parks wird die Bahn komplett
auf einer Sohle stehend geliefert, so dass aufwändige Fundamentarbeiten
entfallen. Es kommen zwei X-Car-Einzelwägen mit je sechs
Sitzplätzen zum Einsatz. Integriert wird ein Energiespeichersystem,
das den Spitzenleistungsbedarf auf 125 kW begrenzt, womit die
Betriebskosten weiter gesenkt werden. Die Bahn geht im April 2007 in
Betrieb. |