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Der 20te Spinning Coaster von Maurer
Söhne eröffnet in Finnland |
Unglaublich aber wahr! Kirnu, der erste ZacSpin Coaster
aus dem Hause Intamin hat noch keinen Monat geöffnet. Aber frei nach dem
Motto: "Stillstand ist Rückschritt" wurde bereits die neue Attraktion
für das nächste Jahr bekanntgegeben: Ein Spinning Coaster von Maurer
Söhne. Eine eiskalte Herausforderung hat Maurer Söhne somit
angenommen. Im Polarwinter realisieren die Münchner
Achterbahn-Spezialisten ihren 20. Spinning Coaster: Der SC 3000 entsteht im
Linnanmäki Amusement Park bei Helsinki, Finnland. Für die
Münchner spricht laut Park-Direktor Risto Räikkönen ein ganz
einfaches Argument: "Wir haben Spinning Coaster von Maurer, getestet und waren
von Qualität, Komfort und Sitzanordnung überzeugt."
Erste Herausforderung ist das ausgesprochen hügelige
Gelände sowie die Tatsache, dass der neue SC 3000 über einer
bestehenden Wasserbahn errichtet wird: Herausforderungen - dafür ist
Maurer mittlerweile bekannt - sind Chancen: Das beginnt schon beim
Bahnhof: Der liegt direkt über der Wasserbahn, was sowohl wartenden
Coaster-Gästen als auch den Wasserbahn-Passagieren Abwechslung
verspricht.
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Über dem Rapid River entsteht die
neue Anlage |
Auf ihren 420 Metern spielt die anspruchsvolle
Coaster-Strecke immer wieder mit der Wasserbahn, wobei selbstverständlich
Distanz- und Sicherheitsvorschriften exakt eingehalten werden. Schon gleich
nach dem Start mit einem 17 Meter hohen Lift kommt die Spinning-Bahn in ihrer
ersten S-Kurve der Wasserbahn gefährlich nahe.
Kurvenreich bleibt es auf der ganzen Strecke, so dass nach
intensivem Spinning und einigen "Kreuzungen" mit der Wasserbahn so mancher
Coasterpassagier die Orientierung verloren haben dürfte, ob er Wasser nun
links oder rechts, oben oder unten zu erwarten hat. Zum vollen
Achterbahn-Genuss tragen zudem ein hoher Immelman-Turn sowie ein
wunderschöner Flip bei: Aus der schlängeligen Strecke rund um ein
paar Stützen herum dreht sich die Strecke in eine Linkskurve hinauf und
fällt nach kurzer Airtime rechts wieder hinab ins Tal, nicht ohne einen
Slalomparcour zu absolvieren.
Die kurvige Strecke in anspruchsvollem Umfeld ist also
eindeutig auf viele Spinning-Effekte angelegt. Der Coaster ist kompakt
gebaut und bewältigt mit seinen sechs Viersitzern eine Kapazität von
600 Personen pro Stunde.
Wo sich künftige Passagiere also genüsslich
durchwirbeln lassen können, wird von den Achterbahn-Monteuren exakte
Arbeit unter Extrembedingungen verlangt: Der Aufbau, im hügeligen
Gelände, über der bestehenden Wasserbahn, erfolgt in der tiefsten
Polarnacht. Im September müssen die Fundamente in die Erde, der Stahlbau
erfolgt ab Januar 2008. Maurer Söhne verlässt sich hier auf
seine millimetergenaue Fertigungsqualität ab Werk und ist sich sicher,
dass auch der 20. Spinning Coaster termingerecht in Betrieb geht. Die
Eröffnung ist für den April 2008 geplant. |